Gesellschaft
Jahresversammlung der FF Elzenbaum
17.02.2026
Die Freiwillige Feuerwehr Elzenbaum blickt auf ein intensives Jahr 2025 zurück. Insgesamt leisteten 274 Mann rund 520 Stunden Dienst an der Allgemeinheit.
2025 wurde die FF Elzenbaum zu 15 Einsätzen alarmiert, darunter vier Brände (LKW, Müllcontainer, landwirtschaftliche Struktur in Trens; Fehlalarm: Rauchentwicklung) sowie elf technische Einsätze (drei Verkehrsunfälle, Straßenreinigung, zwei Suchaktionen, Unwettereinsatz in Sterzing, zwei LKW-Bergungen, Tierrettung, Unterstützung Rettungsdienst).
Zudem traf sich die Wehr zu mehreren Sitzungen, 15 Proben und Übungen, darunter zwei Gemeinschaftsübungen. Mit einer Delegation und Fahnenabordnung nahm sie außerdem an der Bezirkstagung in Sterzing teil.
Das Jahr startete die FF Elzenbaum mit dem traditionellen Eisstockschießen und dem Barbetrieb. Im Februar feierte sie die Übergabe des neuen Kleinlöschfahrzeugs (MAN), das bei der Zivilschutzmesse in Bozen ausgestellt wurde. Die Fahrzeugsegnung mit Frühschoppen folgte im August. Die Wehr beteiligte sich zudem an drei Kirchgängen in Sterzing sowie an Jubiläen anderer Wehren. Am 30. Dezember begleitete sie das ehemalige Feuerwehrmitglied Christian Häusler (2001–2010) zu Grabe. Mit der Kalenderaktion endete das Jahr 2025.
Aktuell zählt die FF Elzenbaum 21 aktive Wehrmänner. Bei der Jahresversammlung im Februar wurde Manuel Hofer angelobt, zwei Mitglieder wurden für ihren langjährigen Dienst geehrt: Armin Häusler erhielt das Verdienstkreuz in Bronze (15 Jahre), Zeno Frei das Verdienstkreuz in Silber (25 Jahre).
In ihren Grußworten hoben die Ehrengäste die große Bedeutung der Feuerwehr für die Sicherheit der Bevölkerung und das ehrenamtliche Engagement hervor. Sie dankten den Wehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft und die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Positiv hervorgehoben wurde auch der fertiggestellte Löschteich in Gupp. Er stellt insbesondere bei Waldbränden die Löschwasserversorgung sicher.
Im Bild (v.l.): KDT-Stellvertreter Armin Larcher, KDT Tobias Engl, Zeno Frei, Armin Häusler, Bürgermeisterin Verena Überegger und BFI Markus Mayr