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Home → News → Ein Jugendbildungsprojekt von wachsender Bedeutung - 04.03.2026 (0 Kommentar/e)
 
 
 
 
Gesellschaft

Ein Jugendbildungsprojekt von wachsender Bedeutung

04.03.2026

Über 400 junge Menschen nehmen am Jugendbildungsprojekt Promemoria_Auschwitz teil – einer besonderen Reise der Erinnerung, die sich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinandersetzt und diese bewusst mit den gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart verknüpft.

Herzstück des Projekts ist die Bildungsreise nach Krakau vom 2. bis zum 7. März, inklusive der Besuche der Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau. Das Projekt richtet sich an junge Menschen im Alter von 17 bis 25 Jahren und wird in Südtirol von der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD) und Arciragazzi Bozen – MeTe APS in Zusammenarbeit mit Arci del Trentino und Paideia Tirol organisiert. Unterstützt wird Promemoria_Auschwitz von der Autonomen Provinz Bozen, der Autonomen Provinz Trient, der Region Trentino-Südtirol sowie dem Land Tirol.

Seit vielen Jahren fördert Promemoria_Auschwitz eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit – stets mit Blick auf das Heute und Morgen. Heuer nehmen über 160 junge Menschen aus Südtirol teil. Parallel reisen Gruppen aus dem Trentino und aus Nordtirol nach Krakau. Dort treffen sich alle Teilnehmenden, reflektieren gemeinsam ihre Eindrücke und besuchen zentrale Erinnerungsorte. Der grenzüberschreitende Austausch ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts und stärkt das Verständnis für unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen.

Zur offiziellen Verabschiedung in Bozen werden Grußworte von Vertretern der Landesregierung, der Organisatoren sowie der Partnerorganisationen überbracht.

Gemeinsam Geschichte erforschen – Verantwortung übernehmen

Umfassende Vorbereitungstreffen ermöglichen den Teilnehmenden eine intensive Auseinandersetzung mit den historischen Hintergründen des Nationalsozialismus und bereiten sie auf die emotional herausfordernden Besuche der Gedenkstätten vor. Begleitet wird das Projekt von pädagogischen Fachkräften, Tutoren sowie einem Medical Staff.

Die Organisatoren betonen, dass die Erinnerung an den Holocaust nicht verblassen darf – gerade in einer Zeit, in der Diskriminierung, Antisemitismus, Rassismus und demokratiefeindliche Tendenzen wieder zunehmen. Promemoria_Auschwitz vermittelt nicht nur historisches Wissen, sondern fordert junge Menschen dazu auf, Haltung zu zeigen, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für Menschenwürde, Demokratie und Gerechtigkeit einzusetzen.

Auch Landesrat Philipp Achammer verwies auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und betonte, dass es gerade heute gelte, nicht zu schweigen, wenn Ausgrenzung, Entrechtung und Abschiebung zur Sprache kommen.

Der Hass ist nicht verschwunden – er hat nur seine Form geändert. In diesem Zusammenhang wurde auf die Worte des Journalisten Marcel Reif verwiesen, der in seiner Rede zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus die lebenslange Botschaft seines Vaters zitierte, eines Holocaust-Überlebenden: „Sei ein Mensch.“

Diese einfache und zugleich tiefgehende Aufforderung steht für eine Haltung, die mehr denn je Gültigkeit besitzt – universell und grundlegend für das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft.

Der Blick nach vorne

Das Jugendbildungsprojekt verbindet junge Menschen aus allen Sprachgruppen Südtirols und fördert den interregionalen sowie grenzüberschreitenden Dialog. Die Teilnehmenden werden ermutigt, ihre Erfahrungen nach der Reise weiterzutragen – als Multiplikatoren in Schulen, Jugendgruppen, Vereinen und in ihrem persönlichen Umfeld.

Auschwitz steht als Symbol für die Abgründe menschlichen Handelns – für die Folgen von Hass, Ausgrenzung und Gleichgültigkeit. Es erinnert daran, wie schnell eine Gesellschaft entmenschlichen kann, wenn Angst, Schweigen und Wegsehen überwiegen. Viele der damaligen Verbrechen wurden erst möglich, weil zu viele Menschen nicht widersprachen.

Gerade deshalb sind die Nachtreffen und die gemeinsame Reflexion nach der Reise ein zentraler Bestandteil von Promemoria_Auschwitz. Die Erfahrungen sollen nicht enden, sondern in Engagement, Dialog und Verantwortung münden.

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