Umwelt
Starkwind: Landeswarnzentrum ruft zu Achtsamkeit auf
25.03.2026
In ganz Südtirol ist morgen (Donnerstag, 26. März) in den Tälern mit Windböen über 50 Kilometer pro Stunde zu rechnen, morgen um die Mittags- und Nachmittagszeit werden die größten Spitzen erwartet, im Gebirge weht der stürmische Wind bereits von der Früh an.
Im Burggrafenamt, Ahrntal und im oberen Eisacktal sind die stärksten Windböen zu erwarten mit Geschwindigkeiten über 70 km/h. Für Mittwoch (25. März) steht in den Abendstunden eine Kaltfront bevor mit Schneefällen bis unter 1.000 m Meereshöhe.
Im Warnlagebericht für den 26. März scheint deshalb die zweithöchste Warnstufe Orange wegen Starkwind auf. Das Landeswarnzentrum hat die zuständigen Behörden und die Freiwilligen Feuerwehren über dieses bevorstehende Ereignis verständigt und ersucht, im Hinblick auf die aktuell erwarteten Szenarien die angemessenen Maßnahmen zu treffen.
„Wir rufen auch die Bevölkerung zu erhöhter Achtsamkeit wegen des bevorstehenden Starkwindes auf“, so der Direktor des Landeswarnzentrums Willigis Gallmetzer. „Mögliche Auswirkungen von Starkwind sind umstürzende Bäume und dadurch Schäden an Verkehrsachsen oder Schäden durch herabfallende Äste, auch ist auf von den Windböen verwehte Gegenstände zu achten. Die Bevölkerung wird ersucht, in Waldnähe oder Baumnähe Vorsicht walten zu lassen. Auch in bewohnten Gebieten kann der Wind Schäden durch herabstürzende Teile verursachen. So können sich etwa von Baugerüsten Teile lösen.“
Wer informiert ist, kann sich auch vorbereiten, um Schäden am Haus oder im Garten zu vermeiden, etwa indem Markisen eingefahren oder lose Gegenstände befestigt sowie Dachziegel auf festen Sitz überprüft werden.
Zudem gilt es, wegen der Schneefälle in der ersten Nachthälfte das Fahrverhalten den Bedingungen anzupassen.