Gesellschaft
Süd-Tiroler Freiheit fordert mehr Sicherheit in Zügen
31.03.2026
In einem Zug auf der Strecke zwischen Sterzing und Bozen ist es kürzlich zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern und einer Frau gekommen.
Die beiden Männer sollen ihre Fahrräder rücksichtslos in den Zug gestoßen haben. Als die Frau darauf hinwies, dass sie dieses Verhalten nicht in Ordnung findet, eskalierte die Situation: Die Männer, die aus dem Ausland stammen, reagierten aggressiv, beschimpften sie und sagten, sie sei als Frau nichts wert und solle zum Islam konvertieren. Damit wollten sie sie abwerten und einschüchtern.
„Ich hatte Todesangst“, so die Betroffene, die sich an die Süd-Tiroler Freiheit wandte. Diese zeigt sich tief besorgt über den Vorfall. „Es kann nicht sein, dass Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln solchen Einschüchterungen und Bedrohungen ausgesetzt sind. Der Vorfall wirft grundlegende Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Raum und zum Umgang mit extremistischen und frauenverachtenden Einstellungen auf.“
Die Bewegung fordert konsequente Maßnahmen für die Sicherheit der Fahrgäste, insbesondere von Frauen. Hierzu hatte die Süd-Tiroler Freiheit vor kurzem einen Beschlussantrag im Landtag eingebracht. Dieser wurde allerdings mehrheitlich abgelehnt.
Die Süd-Tiroler Freiheit appelliert an alle Betroffenen, Vorfälle wie diese konsequent zu melden und nicht zu schweigen. Nur so könne verhindert werden, dass sich derartige Situationen wiederholen. Die effizienteste Sicherheitsmaßnahme sei laut Süd-Tiroler Freiheit die konsequente Abschiebung der Gewalttäter. „Wer unsere Werte nicht respektiert und Frauen derart herabwürdigt, hat in unserer Gesellschaft keinen Platz“, so Karin Meister, Frauensprecherin der Süd-Tiroler Freiheit.