Kultur
Schloss Wolfsthurn ab 16. April wieder offen
12.04.2026
Das barocke Schloss Wolfsthurn in Mareit mit dem darin untergebrachten Landesmuseum für Jagd und Fischerei startet am 16. April in die neue Saison.
Das „schönste Schloss von Tirol“, wie es der Tiroler Historiker Johann Nepomuk Tinkhauser bezeichnete, ist ab Donnerstag (16. April) wieder geöffnet. Es wurde zwischen 1727 und 1741 errichtet und ist ein prächtiges Beispiel barocker Baukunst; es zeugt auch von der damaligen Begeisterung für Zahlenspielereien: Wolfsthurn hat angeblich 365 Fenster, 52 Türen, 12 Kamine und vier Portale – eine Anspielung auf das Jahr mit Kalendertagen, Wochen, Monaten und Jahreszeiten.
Seit 1996 beherbergt das Schloss das Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei - heuer wird also sein 30-jähriges Bestehen gefeiert: Zu sehen sind hier eine kulturhistorische Sammlung zur Jagd- und Fischereigeschichte, in Dioramen gezeigte heimische Wildtiere, Gegenstände für die Jagd und Objekte der Volkskunst, wie Schnupftabakdosen, Spanschachteln, Pfeifen oder Trinkgläser, Dioramen mit heimischen Fischen und die Sammlung „Rudolf Reichel“ zur Fliegenfischerei. Bis November 2026 läuft auch noch die Ausstellung „Jagd-Hund-Mensch. Eine erfolgreiche Beziehungsgeschichte“ über die enge Beziehung zwischen Mensch und Jagdhund, die Entwicklung des Jagdhundes, seine Aufgaben und die Zusammenarbeit mit dem Menschen – ergänzt durch persönliche Erfahrungsberichte an Hörstationen.
In einer kleinen Infostation im Schloss steht heuer zudem das Hermelin im Mittelpunkt; Besucherinnen und Besucher erfahren hier Wissenswertes über seinen Lebensraum und seine Lebensweise.