Gesellschaft
Rückblick auf starkes Vereinsjahr
15.04.2026
Bei der Mitgliederversammlung der AVS-Sektion Wipptal am 28. März in Sterzing zog der Alpenverein eine positive Bilanz über das vergangene Vereinsjahr. Vorstand Alfred Plank hob insbesondere den großen Einsatz der vielen Freiwilligen sowie die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden, dem Tourismusverein und dem Forstinspektorat hervor.
Eines der zentralen Themen 2025 war die Wegesanierung im Wipptal: Laut Forstinspektorat Sterzing wurden im vergangenen Jahr 3.742 Stunden Handarbeit in die außerordentliche Instandhaltung des Wanderwegenetzes investiert – ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit für Einheimische und Gäste.
Deutlich steigende Zahlen verzeichnen die Bergrettungsdienste. Die Bergrettung Sterzing rückte zu 52 Einsätzen aus, zudem wurden 35 Kurse und zahlreiche weitere Tätigkeiten durchgeführt. Die Bergrettung Gossensaß/Pflersch meldete 22 Einsätze bei 155 Tätigkeiten. Gründe für den erhöhten Arbeitsaufwand sind u. a. die stark frequentierte Rodelbahn am Rosskopf sowie der Pistendienst. Der AVS bedankte sich ausdrücklich für das unermüdliche Engagement der Bergretter.
Positiv erwähnt wurde außerdem die Arbeit des ASK (Alpenverein Südtiroler Kletterteam), der es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen jeden Alters für den Klettersport zu begeistern. Großes Lob gab es auch für die ordentliche Vereinsführung des seit zwei Jahren tätigen Vorstands sowie das Hüttenwesen. Die Sterzinger Hütte ist weiterhin sehr gut ausgelastet, auch auf der Hochfeilerhütte (im Bild) wurden und werden wichtige Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Gute Fortschritte gibt es außerdem bei der Sanierung der Kletterhalle in Stange, deren Abschluss für den Herbst geplant ist.
Zum Abschluss sprach die AVS-Sektion Wipptal allen Beteiligten – von den Ortsstellen über Hüttenwarte, Bergrettung, ASK Wipptal, Gemeinden bis hin zu Behörden und AVS-Landesleitung – einen herzlichen Dank für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit aus. Diese starke Vernetzung macht es möglich, alpine Infrastruktur zu erhalten, Sicherheit zu gewährleisten sowie das Wipptal als lebens- und erlebenswerten Naturraum zu bewahren.