Gesellschaft
Jahresversammlung der Kolpingsfamilie Sterzing
17.04.2026
„Kolping ist ein Ort für fröhliche Aktionen, Momente der Einkehr und kritischen Reflexion“, so Vorsitzende Martina Messner bei der Jahresversammlung der Kolpingsfamilie Sterzing.
Messnrt begrüßte alle Anwesenden, darunter Ehrengäste wie den Nationalvorsitzenden Kurt Egger, Bürgermeister Peter Volgger, den Vorsitzenden des Kolpinghauses Karl Keim sowie Pfarrer Josef Gschnitzer. „Wohin möchten wir als Gemeinschaft gehen? Lassen wir Neues zu?“ Der Impuls von Martina Messner zog sich wie ein roter Faden durch den Nachmittag. Nach einer Gedenkminute für verstorbene Mitglieder ließ eine Präsentation das vergangene Jahr mit vielfältigen Aktivitäten der Kolpingsfamilie und der Initiative „Wipptal – der kleine Bezirk mit dem großen Herzen“ Revue passieren. Anschließend wurden Edith Siller Maggio, Bruno Maggio, Helga Holzer Mutschlechner, Rosa Thaler und Pfarrer Josef Gschnitzer in die Kolpingsfamilie aufgenommen. Brigitte Eisendle Gostner und Genoveva Gebhard erhielten eine Ehrenurkunde für ihre 40-jährige Treue. Benno Egger, Maria Luise Ploner und Maria Badstuber wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Ein zentrales Thema war die Neubesetzung des Präses-Amtes, nachdem Christoph Schweigl im September Sterzing verlassen hatte. Da die örtlichen Seelsorger die Betreuung aufgrund des Priestermangels nicht mehr im gewohnten Maß übernehmen können, geht die Kolpingsfamilie – maßgeblich unterstützt von Nationalpräses Peppi Stampfl – einen neuen Weg: Ingrid Heidegger Olivieri übernimmt künftig nach einstimmig erfolgter Wahl die spirituelle Leitung. Sie zeigte sich überzeugt, dass die Kolpingsfamilie damit ein starkes Zeichen setzt, um das geistliche Erbe Adolph Kolpings auch in Zukunft lebendig zu erhalten.
Einen weiteren neuen Weg beschreitet die Kolpingsfamilie auch mit der Regelung für das Kolpinghaus: Das Amt des Präses übernimmt Pfarrer Josef Gschnitzer. Auch er wurde von der Versammlung einstimmig gewählt. Die Doppelspitze soll eine lebendige geistliche Führung sicherstellen und der Kolpingsfamilie sowie Heimschülern ein gutes Vorbild sein.
Nach Grußworten von Bürgermeister Peter Volgger und Nationalvorstand Karl Keim, die beide die große Bedeutung sozialer Vereine für die Gesellschaft betonten, schloss die Vorsitzende die Versammlung mit einem großen Dank an alle Helfer sowie an die Verantwortlichen des Kolpinghauses für die hervorragende Zusammenarbeit.
Im Bild (v. l.): Nationalvorsitzender Kurt Egger, Bürgermeister Peter Volgger, Christl Innerhofer, Barbara Barbolini, Präses Ingrid Olivieri, Vorsitzende Martina Messner, Vorsitzender Kolpinghaus Karl Keim, Monika Freund, Erich Gogl und Stefan Frei