Die GRW Wipptal/Eisacktal (Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung) lud vor kurzem zu ihrer Jahresversammlung in den Raiffeisensaal in Sterzing ein. Unter dem Motto „Regionalität“ blickte die Genossenschaft auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und präsentierte zukunftsweisende Projekte für die Entwicklung der Region.
Obmann Günter Haller und Geschäftsführerin Carmen Turin begrüßten zahlreiche Gäste, darunter die Bürgermeister der Wipptaler Gemeinden, Vertreter der Lokalen Aktionsgruppen Wipptal und Eisacktaler Dolomiten und der Bezirksgemeinschaften, den Verwaltungsrat und die Mitarbeiter der GRW sowie zahlreiche Mitglieder.
Ein wesentlicher Schwerpunkt des Berichts lag auf der positiven Entwicklung der Weiterbildung, die im vergangenen Jahr insgesamt 804 Teilnehmer in 80 Kursen verzeichnete. Insgesamt wurden 2.655 Weiterbildungsstunden geleistet.
Darüber hinaus festigte die Genossenschaft ihr Profil als Bildungsanbieter für die nächste Generation: Im Jahr 2025 nahmen über 170 Kinder an den Sommererlebniswochen teil. Auch das Projekt „Heute beginnt meine Zukunft“ zur Berufsfindung wurde erfolgreich weitergeführt, um Jugendlichen in enger Kooperation mit Schulen und lokalen Betrieben eine praxisnahe Orientierung in der Arbeitswelt zu bieten.
Im Bereich der Regionalentwicklung treibt die GRW weiterhin wichtige Initiativen voran. Durch die Begleitung der Leader-Programme in den Gebieten Wipptal und Eisacktaler Dolomiten sowie die Tätigkeiten im Interreg-Rat Wipptal wurden zahlreiche Projekte auf die Wege gebracht, welche die ländlichen Gebiete und Strukturen nachhaltig stärken.
Drei Experten gaben Einblicke in erfolgreiche regionale Konzepte: Klaus Messner berichtete über die „Slow Food Travel Region Villnöß-Lüsen“, Reinhard Steger stellte das Projekt „Erfolgreich Regional“ vor und Karl Volgger sprach über den Aufbau des regionalen Anbaus.
Für das Jahr 2026 setzt sich die Genossenschaft zum Ziel, ihre Rolle als zentrale Dienstleisterin in der Weiterbildung und Regionalentwicklung weiter zu festigen. Neben der Durchführung geplanter Kurse liegt ein Fokus auf der Hilfestellung für lokale Akteure sowie der Ausweitung des Tätigkeitsbereichs in beiden Bezirken.
Obmann Günter Haller betont: „Unsere Stärke liegt in der Verbindung von Bildung und Regionalentwicklung. So schaffen wir echten Mehrwert direkt vor Ort in den Bezirken.“
Das Thema Regionalität wurde durch die Verkostung von lokalen Produkten von „Slow Food Travel Villnöß“ kulinarisch abgerundet. Die Gäste hatten dabei die Gelegenheit, die Vielfalt lokaler Erzeugnisse zu genießen und den Abend bei einem gemeinsamen Austausch ausklingen zu lassen.
Foto © GRW