Verkehr
Technische Eigenschaften genehmigt
18.06.2026
Im Zuge des Baus der neuen Bahnlinie im Riggertal wird die Verkehrsführung im Bereich Ladestatt auf der Pustertaler Staatstraße neu organisiert. Davon betroffen sind insbesondere die Verbindungen nach Aicha und in Natz-Schabs Umgebung.
Die Landesregierung hat kürzlich die technischen Merkmale für die bevorstehenden Arbeiten genehmigt. Geplant ist ein neuer Verkehrsknoten mit Kreisverkehr, der die Anbindung der umliegenden Ortschaften verbessert und gleichzeitig einen flüssigen Verkehrsablauf auf der Pustertaler Staatsstraße gewährleistet.
Zum Vorhaben gehören auch neue Straßenabschnitte im Norden und Süden sowie Anbindungen an das bestehende und geplante Radwegenetz. Betroffen sind die Bereiche Raut im Norden und Förch im Süden. Für den Abschnitt Raut sind weitere Planungen erforderlich, insbesondere im Zusammenhang mit der bestehenden Bahnlinie und einer geplanten Straßenunterführung.
Das Projekt ist Teil der Landesplanung 2026–2028 und mit 21,9 Millionen Euro veranschlagt.
Eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung des Projekts ist die enge Abstimmung mit dem italienischen Schienennetzbetreiber RFI (Rete Ferroviaria Italiana). Da sich einzelne Straßen- und Bahnbaumaßnahmen überschneiden, sollen die Arbeiten zeitlich koordiniert werden. Eine entsprechende Vereinbarung soll sicherstellen, dass die Bauarbeiten effizient umgesetzt und die Verkehrsverbindungen während der Bauphase bestmöglich aufrechterhalten werden.
"Ziel ist es, die Entwicklung der Bahn mit einer leistungsfähigen Straßeninfrastruktur zu begleiten", sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. "Für die Bürger bedeutet das mehr Sicherheit, klare Verbindungen und eine bessere Verkehrsorganisation in diesem Bereich."
(LPA; Foto: © LPA Ressort Infrastrukturen und Mobilität Google Map)