Gesundheit
Dezentrales, duales Ausbildungsmodell für mehr Pflegehelfende
22.07.2026
Pflegehelfer arbeiten vor allem in Einrichtungen des sozialen und sanitären Bereichs, u. a. in Seniorenwohnheimen, ambulanten Diensten, Krankenhäusern oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Die Ausbildung, angeboten von der Landesfachschule für Sozialberufe Hannah Arendt, kann in Vollzeit, aber auch berufsbegleitend in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck oder Schlanders absolviert werden.
Die Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt" verzeichnet derzeit bereits 109 Einschreibungen für die berufsbegleitende Ausbildung zum Pflegehelfer. Generell gibt es heuer mehr Einschreibungen in die unterschiedlichen Lehrgänge und Angebote der Berufsschule, derzeit sind es rund 700 Einschreibungen. Weitere Anmeldungen, auch zur berufsbegleitenden, dezentralen Ausbildung zum Pflegehelfer sind noch bis zum Herbst möglich.
Auch im soziosanitären Bereich ist die Nachfrage nach Fachkräften hoch und weiter steigend. "Um dem entgegenzutreten, forcieren wir die dezentrale, berufsbegleitende Ausbildung, damit theoretisches Wissen und praktische Erfahrung unmittelbar im Arbeitsalltag eingesetzt werden können", so Landesrätin Rosmarie Pamer. "Durch die dezentralen Standorte machen wir diese hochqualifizierte Ausbildung in allen Landesteilen zugänglich. Das macht den Einstieg in den Pflegeberuf für noch mehr Interessierte attraktiv", so Landesrat Philipp Achammer.
Das kostenlose Ausbildungsangebot erstreckt sich über einen Zeitraum von 14 Monaten und ist in 23 Unterrichtsblöcke im Zweiwochenrhythmus unterteilt.
Interessierte können sich direkt bei der Landesschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ anmelden.
(LPA; Foto: Claudia Corrent)