Gesellschaft
26 Anwärter und zwei Anwärterinnen
02.09.2026
26 Anwärter und zwei Anwärterinnen haben am 1. September ihre Ausbildung zu Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen der Berufsfeuerwehr in der Agentur für Bevölkerungsschutz begonnen.
"Simone Bezzolato, 23, aus Leifers, ist einer von ihnen. Der gelernte Mechaniker freut sich auf seinen neuen Beruf: Feuerwehrmann, sagt er, wollte er von klein auf werden, auch mit dem Ansinnen, den Mitmenschen helfen zu können. Das unterstreicht auch Paul Schwitzer, 21, aus Sterzing, gelernter Elektriker: "Als Feuerwehrmann kann ich den Menschen helfen, das hab‘ ich mir von klein auf gewünscht, und ich bin froh, dass sich mir jetzt diese Gelegenheit geboten hat." Maximilian Kerschbamer, 25, aus Laurein ist ausgebildeter Zimmermann und hat sich schon mit sechs Jahren mit seinem Vater gern in der Feuerwehrhalle aufgehalten: "Feuerwehrmann war von Kindheit an mein Traumberuf, ich freue mich darauf, dass wir im Team arbeiten und nicht nur für den Beruf, sondern auch für das Leben lernen."
Die Anwärter und Anwärterinnen haben alle ein Handwerk erlernt und sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. "Bei der Berufsfeuerwehr beginnen sie jetzt den neunmonatigen Ausbildungskurs, bei dem sie neben den Grundlagen wie Physik, Chemie, Baukunde und Elektrotechnik die feuerwehrtechnischen Kenntnisse für den Beruf Feuerwehrmann beziehungsweise Feuerwehrfrau erlernen und eine solide Ausbildung in diesem Berufsbild durchlaufen", so Kursdirektor Brandinspektor Felix Reggiani: "Die Ausbildung umfasst alle Bereiche der Feuerwehr, von der Brandbekämpfung zur technischen Hilfeleistung bis hin zu Gefahrgut, Tunnelbrandbekämpfung und Sondereinsätzen wie das Vorgehen bei Gebäudeeinstürzen, die Grundlagen der Tätigkeit als Amtsträger der Gerichtspolizei und der Einsatz in Katastrophengebieten, etwa bei Erdbeben, Hochwasser oder Vermurungen und in der Fließwasserrettung und der Höhenrettung." Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses ist das Fitness-Training, in den Sportmodulen werden neben körperlicher Kraft und Ausdauer auch die Schwimmkenntnisse verbessert, die Absolventinnen und Absolventen erlangen das Zertifikat des Bademeisters.
Der Ausbildungskurs endet am 4. Juni kommenden Jahres und wird hauptsächlich in Bozen, aber auch an der Staatlichen Feuerwehrschule in Rom und im Ausland absolviert.
Nach der Abschlussprüfung am Ende des Kurses erfolgt die Aufnahme in die Berufsfeuerwehr.
(LPA; Foto: LPA/Maja Clara)