Kultur
Queere Geschichten aus Südtirol
20.09.2026
LSBTQIA+ Menschen waren schon immer Teil Südtirols – ob als Familienmitglieder, Nachbarn, Freunde oder Kolleginnen. Das Projekt „Immer Hier“ macht nun queere Lebensgeschichten mehrerer Generationen sichtbar und hörbar.
In den geführten Audiointerviews erzählen LSBTQIA+ Menschen aus verschiedenen Landesteilen von ihren persönlichen Erfahrungen und dem gemeinschaftlichen Leben. Die Gespräche werden in voller Länge auf einer eigens eingerichteten Webseite veröffentlicht und können über QR-Codes an Schautafeln in Bibliotheken und öffentlichen Räumen angehört werden. Bis Anfang Dezember werden die Schautafeln in acht Gemeinden vorgestellt. An einigen Präsentationen nehmen auch Interviewpartner teil.
Die Vorstellung in Sterzing findet am 7. Oktober um 19.30 Uhr im Vigil-Raber-Saal statt. Besucher haben dabei die Möglichkeit, queere Geschichten kennenzulernen und mehr über das Projekt „Immer Hier“ zu erfahren. Ein anschließender Gesprächsabend bietet Raum für Fragen, Begegnung und Austausch. Nach der Veranstaltung wird eine Schautafel mit dem QR-Code und den Geschichten in der Stadtbibliothek Sterzing aufgestellt.
Unterstützt wird die Veranstaltung von der Bezirksgemeinschaft Wipptal und der Stadtbibliothek Sterzing. Als Mitglieder des Netzwerkes RE.A.DY. setzen sich die Bezirksgemeinschaft Wipptal und die Gemeinde Sterzing für die Vorbeugung, Bekämpfung und Überwindung von Diskriminierungen aufgrund sexueller Orientierung und Genderidentität ein sowie für die Wahrung der Verfassung, Europäischen Bestimmungen und international anerkannten Rechte von LGBT+-Personen. Das Netzwerk bietet öffentlichen Verwaltungen die Möglichkeit, sich in einem ideologiefreien Rahmen zu Erfahrungen und Best Practices auszutauschen.
Initiatorin und Koordinatorin des Projekts ist Regisseurin Martine De Biasi, Projektträgerin ist die Sozialgenossenschaft Eklektika. Die Fachstelle Gewaltprävention im Forum Prävention begleitet die Vorstellung in den Gemeinden.
Weitere Vorstellungtermine: 23. September in der Stadtbibliothek Meran (20.00 Uhr), 24. September in der Stadtbibliothek Bruneck (18.30 Uhr), 30. September in der Stadtbibliothek Klausen (19.30 Uhr), 2. Oktober im Haus Noldin, Salurn (20.00 Uhr), 8. Oktober in der öffentlichen Bibliothek in Prad am Stilfser Joch (19.30 Uhr), 19. November in der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann in Bozen (20.00 Uhr), 2. Dezember in der Bibliothek Kastelruth (19.30 Uhr).
Unterstützt wird das Projekt außerdem von der Autonomen Provinz Bozen, der Stiftung Südtiroler Sparkasse, der Stadtgemeinde Meran – Referat für Chancengleichheit, Centaurus Arcigay Alto Adige Südtirol, Südtirolo Pride, den Stadtbibliotheken Meran, Bruneck, Klausen und Sterzing, der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann, der Gemeindebibliothek Kastelruth, der öffentlichen Bibliothek Prad am Stilfserjoch, dem Bibliotheksverband Südtirol, dem Bildungsausschuss Salurn und der Gemeinde Salurn, der Marktgemeinde Prad am Stilfserjoch, der Bezirksgemeinschaft Wipptal sowie dem KVW.