Wirtschaft
„Lebendige Orte brauchen Tourismus und Handel“
25.09.2026
Wie wird der Tourismus in Südtirol von der Bevölkerung wahrgenommen? Und was braucht es, damit Orte gleichermaßen für Einheimische und Gäste attraktiv bleiben? Darüber diskutierte der Bezirksausschuss Eisacktal/Wipptal des Wirtschaftsverbandes hds gemeinsam mit den Ortsobleuten und Wolfgang Töchterle, Marketing-Direktor der IDM Südtirol.
Im Mittelpunkt stand die Tourismuswahrnehmung im Land. „Tourismus braucht die Akzeptanz der Bevölkerung. Entscheidend ist, dass die Menschen seinen Mehrwert für den eigenen Lebensraum erkennen und gleichzeitig ihre Anliegen ernst genommen werden“, betont der Präsident des hds-Bezirks Eisacktal/Wipptal, Hartmut Überbacher.
Eng damit verbunden ist für den hds die Rolle des lokalen Handels. Geschäfte, Gastronomie und Dienstleistungen sorgen für Frequenz, Nahversorgung und Lebensqualität. „Ein attraktiver Ort lebt nicht allein von schönen Plätzen und Landschaften. Er lebt von Betrieben, Geschäften und Dienstleistungen, die das ganze Jahr über Leben in die Zentren bringen“, so Überbacher.
Auch IDM-Marketingdirektor Wolfgang Töchterle unterstrich beim Austausch die enge Verbindung zwischen Tourismus, Lebensraum und funktionierenden Ortszentren.
Für den hds ist klar: Tourismus, Handel und Ortsentwicklung müssen stärker zusammengedacht werden. „Was einen Ort für die Einheimischen lebenswert macht, macht ihn in der Regel auch für Gäste attraktiv“, fasst Überbacher zusammen.
Im Bild (hinten v.l.): Wolfgang Pertinger, Michael Rainer, Egon Mair, Michael Brugger, Christian Gasser, Alexander Fill und Matthias Knollenberger, (vorne v.l.:) Bettina Kerer, Hartmut Überbacher, Wolfgang Töchterle, Florian Peer und Robert Gruber