Wirtschaft
933 Verträge abgeschlossen
09.10.2026
Seit neun Monaten bieten Land Südtirol und die heimischen Banken nun bereits das neue begünstigte Darlehen und das reformierte Bauspardarlehen an. Vom 1. Jänner bis 30. September wurden insgesamt 933 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von rund 140 Millionen Euro gewährt.
"Die Zahlen belegen eindrucksvoll, dass die im Zuge der Wohnreform neu eingeführten bzw. neu ausgerichteten Förderschienen von der Bevölkerung gut angenommen werden und Wirkung zeigen. Mit heuer bereits über 900 gewährten Darlehen und einem Volumen von rund 140 Millionen Euro leistet das Land einen konkreten Beitrag für das Eigenheim", so Wohn-Landesrätin Ulli Mair.
Mit 465 gewährten Darlehen wurde bereits fast der Jahres-Gesamtwert von 2025 (499 gewährte Darlehen) erreicht. Ebenso liegt das Darlehensvolumen mit rund 55,86 Millionen Euro bereits jetzt nahe am Gesamtwert des Jahres 2025 (rund 56,59 Millionen Euro). Der durchschnittliche Darlehensvertrag hat den Wert des Vorjahres mit 120.100 Euro (im Vergleich zu 113.400) bereits überschritten.
Hochgerechnet steuert das überarbeitete Bausparen mit rund 620 Darlehen auf ein Plus von 25 Prozent zu. Mehr als die Hälfte der Antragsteller ist unter 35 Jahre alt - ein Anstieg von über 50 Prozent im Vergleich zum Schnitt der letzten Jahre. Auch der Anteil an Paaren hat deutlich zugenommen: von bisher rund 22 auf nun 35 Prozent. Der Anteil der weiblichen Darlehensnehmer bei Einzelanträgen ist von bisher 36 auf 41 Prozent gestiegen. "
Was beim eingeführten begünstigten Darlehen konnten gute Zahlen erreicht werden. Das begünstigte Darlehen hat sich in den ersten drei Quartalen mit fast 470 gewährten Darlehen und einem Gesamtvolumen von über 84 Millionen Euro als zweite starke Säule etabliert. "Die durchschnittliche Darlehenssumme von knapp 180.000 Euro biete eine spürbare Entlastung bei der Finanzierung des Eigenheims. Hält dieser positive Trend an, werden wir bis Jahresende etwa 640 Familien und Einzelpersonen mit dieser neuen Schiene unterstützen können", so Landesrätin Mair.
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