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Home → News → Frauenhausdienst Brixen stellt sich vor - 10.06.2020 (0 Kommentar/e)
 
 
 
 
Gesellschaft

Frauenhausdienst Brixen stellt sich vor

10.06.2020
Noch vor Corona organisierte der Sozialsprengel in seinen Räumlichkeiten ein Informations- und Austauschtreffen der Sozialreferenten der Wipptaler Gemeinden mit dem Frauenhausdienst Brixen.

„Häusliche Gewalt geht uns alle an“, erklärte Barbara Wielander, Leiterin des Frauenhausdienstes, eingangs. Mit diesem Begriff wird die Gewalt zwischen Erwachsenen beschrieben, die in engen sozialen Beziehungen stehen oder standen. Gemeint ist körperliche, psychische, sexualisierte, ökonomische Gewalt und Stalking, die auf Macht und Kontrolle in einer Beziehung abzielen.
Wielander informierte die Anwesenden darüber, dass jede in der Provinz Bozen ansässige Frau, die Gewalt erlitten hat oder davon bedroht ist, ein Anrecht auf Hilfe und Unterstützung hat. Kein Kriterium ist allerdings die Obdachlosigkeit.
Im Frauenhausdienst stehen der Schutz der Frauen und auch der Kinder im Vordergrund – es ist sozusagen ein Zufluchtsort, der rund um die Uhr telefonisch erreichbar ist. Die Betroffenen erhalten Hilfe in Form einer Unterkunft, Grundversorgung, Beratung und Unterstützung. Dies wird auch in Zusammenarbeit mit den Sozial- und Gesundheitsdiensten angeboten. Die Aufnahmedauer ist auf sechs Monate begrenzt.
Jedes Jahr suchen 90 bis 100 Frauen aus dem Wipp- und Eisacktal Hilfe im Frauenhaus – jährlich kommen rund 50 neue Anfragen hinzu, viele Frauen werden prozessbegleitend betreut. „Die Frauen, die Gewalt erleben, leben unter einem unvorstellbaren Druck. Sie werden mit Aussagen wie ‚Du bist eh nichts wert! Du hast nichts getan!‘ konfrontiert und es wird über sie bestimmt. Es gibt viel Angst zu bewältigen“, beschreibt Wielander die Situation der betroffenen Frauen.
Anna Maria Spellbring, Mitarbeiterin der Beratungsstelle, erzählte aus ihrer langjährigen Erfahrung und erklärte, dass Frauen in Gewaltsituationen viel Zeit brauchen. Es sei ein Kraftakt, so Spellbring, den Schritt zu wagen und sich an eine Beratungsstelle zu wenden. Die Beratungen erfolgen anonym, es passiert nichts, was die Frauen nicht wollen, denn es gelte das Prinzip der Freiwilligkeit. Die Frauen werden ermutigt, über ihre Ängste zu sprechen – die Angst, sich zu wehren, Angst, was passiert und Angst, dass die Kinder weggenommen werden. Ziel der Mitarbeiterinnen sei es, Mut zu machen und zu informieren, denn Bescheid zu wissen, sei wichtig und bewirke Veränderung. Die betroffenen Frauen können auch eine kostenlose Rechtsberatung in Anspruch nehmen.
Frauen wollen ohne Gewalt leben und nicht unbedingt ohne die Beziehung. Und für die Kinder ist es wichtig zu erleben, dass die Mutter nicht Gewalt aushalten muss, erklären Spellbring und Wielander. Leider werde den Frauen in unserer Gesellschaft oft nicht geglaubt, betonen die Frauenhaus-Mitarbeiterinnen. Dazu kommen noch Zweifel und Ohnmacht bei den Betroffenen und die Tendenz, den Fehler bei sich selbst zu suchen. Zudem sei das Reden über Gewalt für Zuhörer oft schwierig zu ertragen, es komme zu Verharmlosung und der Kreislauf der Gewalt geht weiter.
Im Anschluss an das Treffen waren sich alle einig, dass es mehr Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit brauche – auf allen Ebenen und in allen Räumen und Arbeitsfeldern.
Wielander wies abschließend auf Projekte und Informationsangebote für Kindergärten (Projekt „Kinderaugen“) und Schulen hin, auch im Frauenbüro („Ich sage nein“, für Mädchen ab 14 J.) könne man sich informieren.

Im Bild: Barbara Wielander und Anna Maria Spellbring vom Frauenhausdienst mit den Sozialreferenten Dolores Oberhofer, Gaby Hilber, Maria Rabensteiner, Ingrid Lorenzin, Heinrich Aukenthaler sowie der Direktorin des Sozialdienstes Wipptal, Christine Engl, und Sieglinde Sigmund vom Sozialsprengel.

Beratungsstellen
Seit 1998 gibt es in Brixen die Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen, 2005 wurde das Frauenhaus eröffnet. Der Frauenhausdienst Brixen wird von der Bezirksgemeinschaft Eisacktal geführt, derzeit sind sieben Mitarbeiterinnen im Team beschäftigt. Derzeit werden freiwillige Nachtdienstfrauen für den nächtlichen Präsenzdienst im Hause gesucht. Infos unter: frauenhaus.brixen@bzgeis.org
Frauenhausdienst Brixen
Kostenlose grüne Nummer (0 – 24 Uhr):
800601330

Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen
Romstraße 7, 2. Stock, rechts, in Brixen
Termine auch in Sterzing möglich
Tel. 0472 820587 und 0472 820578
frauenhaus.brixen@bzgeis.org auch auf facebook

Beratung im Wipptal

In Sterzing („ConTakt“) werden jeden ersten Donnerstagvormittag nach Terminvereinbarung Beratungsgespräche, Informationen und Begleitung angeboten. Terminvereinbarung unter 800601330.


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