Umwelt
Monatsrückblick März
31.03.2026
Im März lagen die Temperaturen um rund 1,5 Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt des Vergleichszeitraums 1991 bis 2020 – vor allem aufgrund der sehr milden Wetterphase in der ersten Monatshälfte.
Laut Landeswetterdienst wurde die höchste Temperatur des Monats am 12. März an der Wetterstation Gargazon (19,9°C) und die niedrigste am Morgen des 5. März in Sexten (- 7,8 °C) gemessen. In Südtirol regnete bzw. schneite es nur halb so viel wie üblich. Am wenigsten Niederschlag gab es im Vinschgau (ein Viertel der normalen Menge), am meisten fiel er im Pustertal (drei Viertel des Solls).
Der April beginnt mit einem Wechsel von dichteren Wolkenfeldern und sonnigen Abschnitten; der Föhn schwächt sich etwas ab. Am 2. April wird es überwiegend sonnig mit einigen Schleierwolken. Nach dem kühlen und windigen Monatswechsel steigen die Temperaturen bis zum Osterwochenende langsam an. Dieses wird somit durchweg sonnig und frühlingshaft mild.
Das Messnetz der Wetterstationen in Südtirol umfasst 95 automatische Messstationen, davon stehen 58 im Siedlungsraum und 37 auf den Bergen. Die Daten der einzelnen Wetterstationen können in Echtzeit abgelesen werden, sowohl von den Stationen im Tal als auch von den Stationen am Berg. Mit dem Niederschlagsradar werden Niederschläge erfasst und die Bilder im Fünf-Minuten-Takt aktualisiert. Die Angaben zu den Temperaturen und den Niederschlagsmengen für Bozen, Auer, Meran, Schlanders, Brixen, Sterzing, Bruneck und Toblach sind in den Klimadiagrammen ersichtlich. Diese werden täglich auf der Internetseite des Landes aktualisiert und vergleichen die Daten mit dem langjährigen Durchschnitt.
Informationen über die aktuelle Wetterlage und die weitere Entwicklung gibt es im Onlineportal „Wetter Südtirol”.
Das Bild des Monats März zeigt das Dorf Stilfes und wurde von Martin Geier aufgenommen.
(LPA)