Umwelt
Monatsrückblick des Landeswetterdienstes
30.04.2026
Der heurige April war im ganzen Land deutlich zu warm. Die Temperaturen lagen um rund drei Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt. "Damit war dieser April der zweitwärmste seit Messbeginn nach dem April von 2007", so Meteorologe Dieter Peterlin vom Amt für Meteorologie und Lawinenwarnung in der Agentur für Bevölkerungsschutz.
Die höchste Temperatur des Monats wurde am 8. April in Meran mit 29,3 Grad Celsius gemessen. Der tiefste Wert wurde am 2. April in Sexten mit minus 7,1 Grad verzeichnet.
Wie in den Monaten zuvor war auch der April relativ trocken. Trotz der beiden Regentage am 28. und 29. April hat es südtirolweit um 50 bis 75 Prozent weniger geregnet als üblich.
Pünktlich zum langen Feiertagswochenende baut sich ein kräftiges Hoch auf: Der Mai beginnt am Freitag sehr sonnig, der Himmel ist die meiste Zeit ungetrübt, die Temperaturen steigen weiter an.
Das Messnetz der Wetterstationen in Südtirol umfasst 95 automatische Messstationen, davon stehen 58 Wetterstationen im Siedlungsraum und 37 auf den Bergen. Die Daten der einzelnen Wetterstationen können in Echtzeit abgelesen werden: von den
Wetterstationen im Tal und den
Wetterstationen am Berg.
Mit dem Niederschlagsradar werden die Niederschläge erfasst; die Bilder werden im Fünf-Minuten-Takt aktualisiert.
Die Angaben zu den Temperaturen und den Niederschlagsmengen für Bozen, Auer, Meran, Schlanders, Brixen, Sterzing, Bruneck und Toblach sind in den Klimadiagrammen ersichtlich, die täglich auf der Internetseite des Landes aktualisiert werden und die Daten mit dem langjährigen Durchschnitt vergleichen.
Nähere Informationen über die Wetterlage und die weitere Entwicklung gibt es laufend aktualisiert im Onlineportal
Wetter Südtirol.
(LPA; Foto © Martin Geier)