Meist sind es Augenblicke, die unser Leben schlagartig verändern: ein schwerer Unfall, eine plötzliche Krankheit oder ein verheerender Brand. Doch oft sind es auch schleichende Entwicklungen – eine Kette unglücklicher Umstände, die zu Überforderung, seelischer Belastung und finanziellen Schwierigkeiten führen. Das Schicksal kann jeden von uns treffen.In solchen Fällen ist der „Bäuerliche Notstandsfonds – Menschen helfen“ (BNF) seit über 35 Jahren eine verlässliche Anlaufstelle. Südtirolerinnen und Südtiroler, die unverschuldet in Not geraten sind, können hier unbürokratisch und unter größter Diskretion Unterstützung erhalten.
Erste Ansprechpartner für bäuerliche und nicht-bäuerliche Familien sind das BNF-Büro in Bozen sowie die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder in den jeweiligen Bezirken.
Der Vorstand wurde kürzlich neu gewählt und wird in den kommenden vier Jahren die wichtige Aufgabe weiterführen, Menschen in Notsituationen zur Seite zu stehen. Ihm gehören Josef Dariz (Obmann), Monika Brigl (Obmann-Stellvertreterin),Daniela Erhard(Vinschgau), Sonia Salamon (Burggrafenamt), Brigitte Augschiller (Bozen & Umgebung), Katherina Mittermair (Unterland), Thomas Wieland (Eisack- und Wipptal) sowie Georg Reden und Paul Steger (Puster- und Gadertal) an.
Wahrnehmen. Erkennen. Helfen.
In jeder Gemeinde bleiben manche Notlagen unsichtbar – oft sogar in unmittelbarer Nachbarschaft. Menschen in schwierigen Situationen fehlt häufig der Mut, Hilfe zu suchen. Not zeigt sich nicht immer laut, sondern in leisen Veränderungen.
Hinsehen statt wegsehen kann entscheidend sein: Ein Gespräch, ein offenes Ohr oder ein kleines Zeichen können viel bewirken. Niemand muss schwere Zeiten alleine bewältigen. Es gibt Hilfsangebote – doch oft braucht es jemanden, der darauf aufmerksam macht. Gemeinschaft bedeutet, füreinander da zu sein.
Gemeinsam hinschauen – gemeinsam helfen
Ein aufmerksamer Blick kann der erste Schritt zur Hilfe sein. Der Bäuerliche Notstandsfonds lädt dazu ein, nicht wegzusehen, sondern Verantwortung zu übernehmen. Denn oft beginnt Hilfe dort, wo jemand bereit ist, wahrzunehmen, zu erkennen und zu handeln.
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