Gesellschaft
Landesweite Kontrollen zeigen Wirkung
15.09.2026
Zum zweiten Mal nach der südtirolweiten Kontrollaktion am 31. Juli hat das Landesforstkorps in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Gemeindenverband ein klares Zeichen gegen das zunehmende Wildcamping in Südtirol gesetzt.
Bei der landesweit abgestimmten Aktion kontrollierten Mitarbeiter der Forstinspektorate und der Gemeindepolizei am 11. September zahlreiche Camper. Dabei wurden 15 Übertretungen festgestellt – 6 weniger als bei der ersten landesweiten Kontrollaktion. Dies deutet darauf hin, dass die verstärkten Kontrollen und die begleitende Bewusstseinsbildung Wirkung zeigen.
"Die rückläufige Zahl der Übertretungen ist ein positives Signal: Unsere Kontrollen zeigen Wirkung und stärken das Bewusstsein dafür, dass Wildcamping kein Kavaliersdelikt ist", so Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher, der auch für den Bereich Tourismus zuständig ist: "Wir werden den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Entscheidend bleibt das enge Zusammenspiel von Landesforstkorps und Gemeinden, damit Natur und Landschaft geschützt und die geltenden Regeln eingehalten werden."
Die Gemeinden werden die Entwicklung weiterhin aufmerksam beobachten, unterstreicht Gemeindenverbandspräsident Dominik Oberstaller. Wildcamping belaste Natur, Infrastruktur und Bevölkerung. "Umso erfreulicher ist es, dass die landesweiten Kontrollen Wirkung zeigen. Diesen Weg werden wir konsequent weiterverfolgen."
Auf öffentlichem Grund darf in Südtirol grundsätzlich weder mit Wohnmobil oder Wohnwagen gecampt noch im Zelt übernachtet werden. Zulässig ist das Übernachten auf offiziell ausgewiesenen Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen.
(LPA; Symbolbild © LPA/Freepik)