Die Anfänge
Der Erker – Südtirols erste Bezirkszeitschrift wird geboren.
Im Herbst 1988 regte die damals noch junge Bezirksgemeinschaft Wipptal unter der Präsidentschaft von Rudolf Pichler die Gründung einer Bezirkszeitschrift für das südliche Wipptal an. Nach monatelangen Vorarbeiten stellte Ludwig Grasl ein junges, hoch motiviertes Redaktionsteam unter seiner Leitung auf die Beine.
Gründungsmitglieder des Erker waren Norbert Bacher, Ludwig Grasl, Marialuise Klapfer, Alberto Perini, Ingrid Pichler, Alexander Siller, Paul Steckholzer und Jolanda Tötsch.


Das Erker-Team der ersten Stunde: (v. l.) Jolanda Tötsch, Marialuise Klapfer, Alexander Siller, Ingrid Pichler, Ludwig Grasl und Alberto Perini

Die allererste Erker-Ausgabe
Mit der Herausgabe der ersten Erker-Nummer im Oktober 1989 war südtirolweit die erste Bezirkszeitschrift geboren.
Von Anfang an war der Erker zweisprachig, was die Zeitschrift auch heute noch von allen anderen Bezirkszeitschriften im Land unterscheidet.
Verändert hat sich im Laufe der Jahre das Kleid:
Die erste Nummer umfasste 32 Seiten, heute können es schon mal 120 sein; das Schwarz-Weiß der ersten Jahrgänge ist dem Vierfarbdruck gewichen; das Layout wurde mehrmals überarbeitet und erneuert.



























Das erste Titelblatt


Der Erker
Der Erker ist ein typisches architektonisches Merkmal an historischen Gebäuden entlang der Brennerstraße. Ein Ausblick in die Umgebung wollte auch der Erker von Anfang an sein, daher rührt sein Name. Als Spiegelbild der Wipptaler Gesellschaft findet hier jedes bezirksrelevante Thema Platz, jede Sprach-, Interessen- und Altersgruppe kann sich in ihm wiederfinden. Wichtig war uns dabei von Beginn an die politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit der Bezirkszeitschrift.
Der Erker erhält keinerlei finanzielle Zuwendungen von Seiten der öffentlichen Hand, weder von einer der sechs Wipptaler Gemeinden noch von der Bezirksgemeinschaft, schon gar nicht von Land oder Staat. Die Zeitschrift finanziert sich einzig und allein über Werbeeinnahmen und die freiwilligen Unkostenbeiträge – im Gegensatz zu vielen anderen Medien.


Der Erker-Haus