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Home → News → Brenner: Bürgermeister Alber möchte „Zukunft gestalten“ - 19.07.2025 (0 Kommentar/e)
 
 
 
 
Politik

Brenner: Bürgermeister Alber möchte „Zukunft gestalten“

19.07.2025

Auf der Gemeinderatssitzung Anfang Juli präsentierte Bürgermeister Martin Alber sein programmatisches Dokument für die Gemeinde Brenner für die Verwaltungsperiode 2025 – 2030. Es wurde zwar mehrheitlich genehmigt, stieß aber auch auf Kritik. Das Fehlen klarer Aussagen und konkreter Maßnahmen bemängelte etwa die „Freie Liste Gemeinde Brenner“.

„Wir wollen nicht nur verwalten, sondern gestalten“, betonte Bürgermeister Martin Alber bei der Präsentation des programmatischen Dokuments. Die vergangenen Jahre seien von Projekten wie der neuen Kneippanlage, der ElKi-Initiative oder der Seniorenmensa geprägt gewesen, doch der Blick gehe klar nach vorne. Die Gemeinde wolle sich den Herausforderungen des demografischen Wandels, des Arbeitskräftemangels und des Klimawandels offensiv stellen.

Ein zentrales Anliegen ist die Stärkung der Bürgerbeteiligung. Regelmäßige Sprechstunden, Bürgerversammlungen und eine verstärkte Kommunikation über soziale Medien sollen den Dialog mit der Bevölkerung fördern. Auch das Ehrenamt wird besonders hervorgehoben: „Ohne die Vereine wäre unsere Gemeinde nicht denkbar – sie verdienen unsere volle Unterstützung“, so der Bürgermeister.

Die Realisierung der lang geforderten Umfahrung Gossensaß ist das zentrale Infrastrukturprojekt. Doch auch die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude, die Umgestaltung des Widums in Pflersch sowie ein neues Konzept für das Dorfzentrum am Brenner stehen auf der Agenda. Im Bildungsbereich ist der Umbau der Turnhalle Gossensaß zur Mehrzweckhalle geplant – ein Impuls für das kulturelle Leben.

Ein neuer Kleinkindbetreuungsplatz in Gossensaß, eine bessere Sommerbetreuung und mehr Spielplätze sind konkrete Maßnahmen zugunsten junger Familien. Auch für Senioren wird geplant: Betreutes Wohnen und neue Wohnangebote für Pflegepersonal sollen die Pflegeversorgung verbessern. Die Seniorenmensa wird als Treffpunkt beibehalten.

Die Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein und der Erhalt der Nahversorgung in allen Ortsteilen sind ebenso geplant wie ein Zusammenschluss der Skigebiete Ladurns und Roßkopf, der als mögliches Zugpferd für den Wintertourismus gehandelt wird. Auch das „Brenner Outlet“ soll weiter unterstützt werden, um Arbeitsplätze zu sichern und Einnahmen zu stärken.

Mit dem Beitritt zum Transitforum Austria/Tirol soll Nachhaltigkeit kein bloßes Lippenbekenntnis bleiben. Besonders das Pflerschtal soll unter strenger ökologischer Beobachtung weiterentwickelt werden. Maßnahmen zur Lärmschutzverbesserung, Luftqualität und Wasserwirtschaft sind ebenfalls vorgesehen.

Zentral ist die geplante Umfahrung von Gossensaß, die Lebensqualität im Hauptort soll dadurch wesentlich verbessert werden. Daneben plant die Gemeinde neue Rad- und Fußwege, die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und die Realisierung eines teilunterirdischen Parkhauses zur Entlastung des Ortskerns.

„Es fehlen klare Aussagen“

Das Programm wurde mehrheitlich angenommen, stieß aber auch auf Kritik. Während sich Sandra Pederzini (Fratelli d’Italia) der Stimme enthielt, stimmten die Gemeinderäte der „Freien Liste Gemeinde Brenner“ Armin Keim und Franz Kompatscher gegen das Dokument, David Röck enthielt sich nach ausgiebiger Diskussion und Kritik am Programm und nach dem Versprechenvon Bürgermeister Alber, weitere Punkte in das Programm aufzunehmen (etwa die Ausarbeitung eines Klimaplans), der Stimme. Gemeinderat Keim kritisierte dem Erker gegenüber nicht nur die mangelnde Einbindung seiner Fraktion bei der Ausarbeitung, sondern auch inhaltliche Schwächen. „Obwohl der Bürgermeister angekündigt hatte, das Programm gemeinsam mit allen Fraktionen zu entwickeln, haben wir es erst auf eigene Anfrage kurz vor der Sitzung erhalten. Eine inhaltliche Mitgestaltung war faktisch nicht möglich“, so Keim.

Auch der Inhalt selbst sei aus Sicht der Freien Liste in vielen Teilen zu allgemein und wenig greifbar formuliert. „Es fehlen klare Aussagen und konkrete Maßnahmen“, so Keim. Als Beispiel nennt er den Bereich Mobilität, in dem im Programm zwar von Verkehrsberuhigung gesprochen wird, jedoch keine sofort umsetzbaren Schritte benannt werden. Die Freie Liste hatte hierzu konkrete Vorschläge gemacht, etwa eine Verkehrsberuhigung im Zentrum von Gossensaß, ein Verkehrskonzept für den Ortsteil Gänsbichl, das auch ohne den Abschluss des Gemeindeentwicklungsprogramms rasch realisiert werden könne, sowie den Bau eines Gehsteiges entlang der Pflerscher Straße vom Bräuhaus bis zur Kreuzung mit der Romstraße.

Auch im Bereich Infrastruktur gebe es Nachholbedarf: Die Freie Liste hatte sich für eine umfassende Neugestaltung des Bahnhofsareals in Gossensaß eingesetzt (inklusive einer Neugestaltung des Busbahnhofs) sowie für die Aufwertung des Mobilitätszentrums und der Bahnhöfe in Gossensaß und Brenner. Besonders am Brenner sei ein barrierefreier Zugang, etwa durch einen Aufzug, längst überfällig.

Im Bildungsbereich fordert die Freie Liste eine konkrete Erweiterung der Schule in Gossensaß und die Einführung eines Mittagstisches für Schüler an Unterrichtstagen – zwei Maßnahmen, die Familien konkret entlasten würden. Auch die Idee, das Dorfzentrum in Gossensaß mit neuen Wohn- und Freizeitstrukturen aufzuwerten, bleibe im Programm zu vage formuliert.

Die Unterstützung für das Skigebiet Ladurns wird von der Freien Liste grundsätzlich mitgetragen, jedoch fordert sie mehr Transparenz bei den Förderungen und einen klaren Gegenwert für die Gemeinde. Denkbar wären etwa Vergünstigungen für Einheimische bei Einzelfahrten oder der Erwerb von Parkflächen durch die Gemeinde.

Im Bereich Nahversorgung fordert die Freie Liste über bloße Absichtserklärungen hinaus einen detaillierten Maßnahmenplan, wie die Grundversorgung in allen Fraktionen nachhaltig gesichert werden kann. Schließlich fehle dem Programm ein umfassender Klimaplan, der konkrete Strategien zur Energieeinsparung, CO₂-Reduktion und Förderung erneuerbarer Energien enthält. „Gerade in Zeiten der Klimakrise darf man sich nicht mit allgemeinen Formulierungen begnügen“, so die Räte der Freien Liste.

Mehr zur Gemeinderatssitzung lesen Sie in der nächsten Erker-Ausgabe.

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