Gesundheit
Zwei Fälle nachgewiesen
10.02.2026
Das Tierseuchenlabor hat bei zwei Füchsen, die im Jagdrevier Brenner geschossen wurden, den Fuchsbandwurm nachgewiesen. Dieser Parasit (Echinococcus multilocularis) kann auch auf den Menschen übergehen, beispielsweise durch den Verzehr von mit Fuchskot kontaminierten Lebensmitteln wie Waldbeeren, Kräutern oder Pilzen.
Die Bevölkerung im Wipptal ist deshalb aufgerufen, folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:
• Waldfrüchte, Gemüse und Salat aus dem Garten sowie Fallobst immer gründlich waschen!
• Lebensmittel auf über 60°C erhitzen! Das gilt als besonders sicher.
• Den Kot von Hunden und Katzen, die unbeaufsichtigt umherstreunen, regelmäßig auf Bandwurmeier untersuchen lassen und bei Bedarf entwurmen!
• Füchse – weder tot noch lebendig – nicht anfassen!
• Nach Arbeiten im Garten oder auf dem Feld stets gründlich die Hände waschen!
• Füchse nicht durch Futter anlocken und ihnen keinen Zugang zu Abfällen ermöglichen!
• Freunde und Nachbarn informieren!
(Foto: pixabay)