Gesellschaft
Bildungsjahr 2025/26: Positive Bilanz und Blick auf neue Aufgaben
16.06.2026
Das Bildungsjahr 2025/26 neigt sich dem Ende zu. Die beiden Bildungslandesräte Philipp Achammer und Daniel Alfreider haben deshalb in einer Pressekonferenz am 9. Juni auf das ablaufende Schul- und Kindergartenjahr zurückgeblickt und den Blick auch auf neue Herausforderungen gerichtet.
64.423 Kindergartenkinder und Schüler haben in diesem Schuljahr eine Bildungseinrichtung mit deutscher Unterrichtssprache in Südtirol besucht: die Anzahl der Kindergartenkinder betrug 11.227, jene der Schülerinnen und Schüler der Grundschulen 20.541, der Mittelschulen 12.577, von denen 4193 zur Mittelschulprüfung antreten werden; von den insgesamt 12.205 Schülerinnen und Schüler der Oberschulen werden 2359 zur Reifeprüfung antreten; die Anzahl der Schülerinnen und Schüler der Berufsbildung ist 7873, davon werden 369 zur Reifeprüfung antreten; insgesamt beträgt die Anzahl der Schüler der Oberstufe 20.078, von denen 2728 zur Reifeprüfung antreten werden.
Bildungslandesrat Philipp Achammer hat dabei auch auf den Bildungsomnibus verwiesen, der noch vom Landtag genehmigt werden muss: „Die Herausforderungen im Bildungsbereich lassen sich nicht nur mit einem Gesetz lösen, Grundvoraussetzung bleibt eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Mit diesem Landesgesetz wollen wir die Weichen für zukunftsfähige Bildung stellen.“
Ein weiterer wichtiger Punkt in diesem Schuljahr ist der Bildungsdialog. Über 1300 Rückmeldungen hat es dazu vor allem zu den Themenbereichen Personal, Bürokratieabbau, Sprachförderung, Teamunterricht und Digitalisierung gegeben. Diese werden am 18. September beim Bildungsdialog der Deutschen Bildungsdirektion in der Messe Bozen vorgestellt.
Digitalisierung beeinflusse Schule längst nicht mehr nur auf technischer Ebene, sondern verändere die Lebens- und Lernwelt unserer Schülerinnen und Schüler maßgeblich, sagt Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner. „In einer zunehmenden digitalen Welt sind daher kritisches Denken, ethische Urteilskraft und Menschlichkeit wichtige Zukunftskompetenzen." Falkensteiner unterstreicht in diesem Kontext: "Bildung muss daher jungen Menschen Orientierung geben und eine klare, starke und inklusive Haltung vorleben.“